Ungelesene Bücher

Nach langer Abwesenheit melde ich mich mal wieder auf meinem Blog. Der Grund für die lange „Funkstille“ war ein sehr arbeits- und ereignisreiches Sommersemester. Nachdem ich die Anzahl meiner Leistungspunkte durchgezählt hatte, war mir auch völlig klar, wieso ich aus der Arbeit kaum mehr herauskam: Ca. 30 LP sind „Standard“, etwa 40 sind gut machbar, und ich zählte rund 50. 28 davon bekomme ich allerdings nur, wenn ich in den Semesterferien noch zwei Hauptseminararbeiten und zwei Essays schreibe – meine Aufgabe während der nächsten Wochen.

Arbeitsbedingt habe ich die „Shakespeare-Challenge“ nicht weiter verfolgt. Es gab dazu zwar keine Posts mehr auf Karlas Buchkolumne (bzw. der letzte Eintrag überhaupt ist vom 24. April), aber wie im Februar geschrieben, hätte ich mir ja auch einfach selbst Texte aussuchen können. Habe ich dann aber nicht gemacht – zumal es noch genug andere Bücher gibt, die ich zur Zeit sehr gerne lesen möchte. Außerdem möchte ich mein „Baudelaire-Projekt“ wieder aufnehmen, das ich im April unterbrochen habe – nach „Danse Macabre“, Gedicht 97 aus den „Fleurs du Mal“. Jeden Tag ein französisches Gedicht – ist doch eigentlich nicht so schwer, sollte man meinen. Hm. Anscheinend doch. Neujahrsvorsatz nicht eingehalten. Aber das Buch möchte ich trotzdem ganz lesen!

Apropos „andere Bücher, die ich zur Zeit sehr gerne lesen möchte“: da gibt es einen ganzen Stapel. Also, einen imaginären Stapel, de facto stehen die Bücher natürlich alle schön ordentlich im Regal. (Ich habe von meinem Stapel ungelesener Bücher zwar bisher nie abgekürzt als „SUB“ gedacht – das ist nämlich die offizielle Abkürzung der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen -, aber ich weiß, dass manche ihn so abkürzen.) Da gibt es die verschiedensten Sachen: Natürlich die kleine Auswahl, die ihr in der rechten Spalte auf diesem Blog findet und in der die Mann-Familie etwas („etwas“?) überrepräsentiert ist. Sie besteht vor allem aus anspruchsvollen Wälzern, für die mir bisher die Zeit gefehlt hat – zumal ja immer wieder etwas Neues hinzukommt, das ich dann meistens zuerst lese. Warum ich Marlowes „Mephisto“ bisher nicht gelesen habe, liegt dagegen eher daran, dass ich Marlowe zu sehr verehre und mich im Anschluss an das Lesen auch gleich auf Rezeption und Sekundärliteratur stürzen können möchte. (Don’t get me wrong – wenn ich jetzt keine Hausarbeiten schreiben und mir im Anschluss ein Thema für meine Masterarbeit überlegen müsste, würde ich meine gesamten Semesterferien mit Lesen verbringen und natürlich auch die Liste rechts abarbeiten. Habe ich in meiner Schulzeit schließlich auch getan.) Außerdem mehr von Pascal Mercier a.k.a. Peter Bieri – „Nachtzug nach Lissabon“ war wunderschön – und natürlich das hochgelobte „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson (neulich auch im Regal eines meiner Geschichtsdozenten gesehen – logisch, hat ja auch viel mit Geschichte zu tun, das Buch). Außerdem möchte ich gerne „Die Brücke von Alcàntara“ von Frank Baer lesen, einen historischer Roman, der im maurischen Spanien spielt. Schließlich – last but not least – den (Urban) Fantasy-Jugendroman „The Mortal Instruments 5: City of Lost Souls“ von Cassandra Clare und die beiden letzten „Wicked Lovely“-Bände von Melissa Marr, „Radiant Shadows“ (dt. „Zwischen Schatten und Licht“) und „Darkest Mercy“ (dt. „Aus dunkler Gnade“).

Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, aber ich möchte es mal dabei bewenden lassen. Nur so viel noch: Für diese Semesterferien habe ich auf Position eins meiner (imaginären) Leseliste den aktuellen „Kluftinger“-Allgäukrimi, „Schutzpatron“, von Volker Klüpfel und Michael Kobr, als zweites Buch „World Without End“ (dt. „Die Tore der Welt“) von Ken Follett und als drittes die Penguin Classics-Edition der nordischen „Vinland Sagas“ über die Reise der Wikinger nach Neufundland. Die beiden ersteren stehen schon ewig (= seit sie erschienen sind, 2011 bzw. 2007😉 ) auf meiner Liste. Das dritte ist hinzugekommen, nachdem ich wieder einmal das Album „Vinland Saga“ von Leaves‘ Eyes gehört habe.

So viel also erst mal wieder von mir.

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