O.Z.O.N.

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Susanne Sterzenbach

Das Jugendbuch O.Z.O.N. behandelt mit dem Klimawandel ein wichtiges, brandaktuelles Thema. Es zeichnet eine beklemmend reale nahe Zukunft auf, in der es wegen extrem hoher Ozonwerte nötig ist, Atemschutzmasken zu verwenden, Kindern zu verbieten, von 11 bis 19 Uhr im Freien zu spielen usw. Seine große Stärke ist es, dass nichts beschönigt oder kleingeredet wird und das Buch kein Happy-End mit heiler Welt zeichnet.
Es ist eines meiner Lieblingsbücher, obwohl schon eine Menge Zeit vergangen ist, seit ich es das letzte Mal gelesen habe.

O.Z.O.N.Klappentext:

Sommer in Obernell – die Menschen stöhnen unter der Hitze, die Ozonwerte sind bedenklich hoch. Anna und die Umweltgruppe „O.Z.O.N.“ versuchen mit phantasievollen Aktionen die Bevölkerung wachzurütteln. Ein Verdacht taucht auf, wer für das schlechte Klima verantwortlich ist…

„Dieses Buch vermittelt die Gewissheit, dass sich der Einsatz junger Menschen für ihre Umwelt lohnt. Daher hofft die BUNDjugend, dass dieses Buch viele Leser findet.“
(Andreas Brandstetter, BUNDjugend, Bundesgeschäftsstelle)

Inhalt:

In der Stadt Obernell liegen die Ozonwerte schon den ganzen Sommer viel zu hoch. Anna Klein, Tochter des Klimaforschers Dr. Klemens Klein, gehört zu der Umweltgruppe O.Z.O.N., die der Bevölkerung klarmachen will, dass etwas getan werden muss. Die Gruppe beschädigt z.B. Autos, indem sie sie mit Farbe besprüht oder setzt den Heiligen in der Kirche Atemschutzmasken auf. In ihrem Vereinsrecht steht aber auch, dass sie nie die Sicherheit der Bevölkerung gefährden darf. Als jemand dieses Recht verletzt und eine Bahnstrecke beschädigt, wird prompt Anna verdächtigt, die sich gerade noch herausreden kann.

Annas Vater, der sonst immer gegen die Aktionen von 0.Z.O.N. war und nicht wusste, dass seine eigene Tochter auch dabei ist, veröffentlicht plötzlich in Radio und Zeitung ein Klimagutachten, wonach das Gewerbegebiet am Ende der Stadt Haupterzeuger der Ozonwerte ist. Da die Politiker das vertuschen wollen, muss er untertauchen. Nur Annas Mutter, eine Schauspielerin am Theater in Jagsthausen (Götz von Berlichingen!), kennt sein Versteck. Sie trägt ihrer Tochter auf, eine Diskette mit wichtigen Daten aus seinem Büro im Klima-Institut zu holen. Darauf sind wichtige Informationen für sie und O.Z.O.N.: Rochus, der Direktor des Klima-Instituts, hat für den Industriellen Konrad Konin Gutachten geschönt, in denen untersucht wurde, wie sich die Umwandlung des Waldmühlenviertels in ein Industriegebiet auf das Klima auswirken würde.

Wer mehr wissen möchte, sollte das Buch lesen.

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